Fakten über das berühmteste Flugzeug der Welt

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Die Air Force One ist ein riesiger fliegender Container voller Geheimnisse. Es gibt noch so viel, was wir nicht wissen, aber zu unserem Glück haben einige Präsidenten Fakten über die Air Force One preisgegeben, die ziemlich unglaublich sind.

Die Air Force One ist für POTUS so viel mehr als ein Privatjet. Es ist ein streng geheimer Tresor im Himmel und dieser Tresor wurde gerade geknackt. Hier sind einige Dinge, die bisher niemand über die Air Force One wusste. Werfen wir doch mal einen Blick hinein. Wir sind sicher, dass Sie erstaunt sein werden. Viel Spaß.

1. Immer auf Nummer sicher

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1959 wies Präsident Eisenhower den damaligen Direktor des Geheimdienstes Allen Dulles an, Kameras in den Radkästen der Air Force One zu installieren. Diese Kameras waren so leistungsfähig, dass sie sogar im Jahre 1959 Nummernschilder vom Himmel ablesen konnten. Haben Sie das gewusst? Und warum wurden sie installiert?

Unabhängig vom Grund für die Installation können Sie nicht leugnen, wie unglaublich das ist. Luftfahrtexperten glaubten weiterhin, dass an verschiedenen Stellen auf der Unterseite des Flugzeugs einschließlich der Radkästen die aktualisierte Sky-to-Ground-Kameratechnologie weiterhin im Einsatz ist. Man weiß nicht, ob es so ist, aber Sicherheit geht hier nunmal vor.

2. Wenn jemand krank wird

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Wenn ein Passagier an Bord der Air Force One krank wird, ist das ebenfalls kein Problem. In Air Force One ist so etwas wie ein kleines Krankenhaus eingebaut, in dem jederzeit ein Arzt anwesend ist. Flugkrankheit ist keine Ausrede, um eine Reise mit diesem gut ausgestatteten Flugzeug zu vermeiden. Ist das nicht faszinierend?

Und wie cool wäre es, als „Air Force One-Doktor“ bekannt zu sein? Der Verdienst als Arzt ist ja so schon nicht zu verachten, aber als Arzt an Bord der Air Force One verdient man sicherlich doppelt so gut. Die Gesundheit der Passagiere wird hier groß geschrieben.

3. Was, wenn der Tank leer wird?

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Dies ist wahrscheinlich einer der coolsten Fakten über dieses fantastische Flugzeug. Die Air Force One kann während des Fliegens durch ein Tank-Jet betankt werden. Sie muss dafür also nicht extra laden. Ist das nicht praktisch? Wenn sie wollte, könnte sie, so gesehen, ewig fliegen. Das wäre zum Beispiel bei einer Flucht gut.

Die Maschine kann den Präsidenten so lange in den Himmel halten, wie es sein muss. Eine weitere coole Tatsache: Die Air Force One hat einen 3.000-Gallonen-Kraftstofftank. Mit einer Tankfüllung dürfte sie erstmal ziemlich weit kommen, bevor sie dann wieder spektakulär in der Luft betankt werden muss.

4. Sie hält Atomangriffen stand

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Die Air Force One kann man auch als ein atomwaffenresistentes Oval Office bezeichnen. Das Flugzeug kann einer nuklearen Explosion standhalten, selbst wenn es am Boden ist. Es wurde Tests unterzogen, die einem nuklearen Angriff entsprechen. Das tröstet auf jeden Fall, dass es solche Möglichkeiten gibt. Was jedoch genau verbaut wurde, bleibt wahrscheinlich ein Geheimnis.

Im Fall der Fälle würden die Insassen also überleben. Ist das nicht erstaunlich? Schade, dass man noch keine ausreichenden Schutzgebäude vor so einem Angriff gebaut hat, damit sich auch sie normale Bevölkerung schützen könnte. Bleibt nur zu hoffen, dass so ein Angriff niemals Realität wird.

5. Hier wird es nicht langweilig

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Ob Sie es glauben oder nicht, die Air Force One hat sage und schreibe zwanzig Fernseher an Bord. Obwohl nie offiziell gesagt wurde, warum so viele verbaut sind, gibt es zwei Gründe dafür. Einer davon wäre, dass die Air Force One, weil sie so groß ist, mehr benötigt.

Zweitens, da Presse und Personal ständig mit der POTUS fliegen, würde man annehmen, dass sie über Sendungen und Berichte auf dem Laufenden bleiben müssten. Es würde ihre Arbeit nur weniger stressig machen. Außerdem sind wir sicher, dass die Vielzahl von Fernsehern auf langen und ermüdenden Flügen viel Programm bieten wird.

6. Schutzflugzeug vorhanden

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Wenn es um den Schutz des sitzenden POTUS geht, wird nichts dem Zufall überlassen. Aus diesem Grund hat die Air Force One eine Art eigenen Schutz in Form eines „Doomsday Plane“, Rufzeichen E-4B. Grundsätzlich ähnelt dieses Flugzeug der Air Force. Das Flugzeug soll tagelang in der Luft bleiben und der Explosion einer Atomwaffe entkommen.

Die einzige Funktion dieses Flugzeugs ist der Schutz der Air Force One und des POTUS, falls seine einzigartige Form des Dienstes erforderlich ist. Die 747 folgt dem POTUS-Flugzeug überallhin, mit dem alleinigen Zweck einer spezialisierten Art von Sicherheit. Wir sind wirklich verblüfft, wie geschützt dieses Flugzeug ist.

7. Hungern ausgeschlossen

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Die Amerikaner waren schockiert, als sie kürzlich diesen kleinen Leckerbissen an Informationen erhielten. Es wurde berichtet, dass die Air Force One neue Kühlschränke benötigte. Oh, aber nicht irgendwelche Kühlschränke – sondern solche, die satte zwölf Millionen Dollar kosten – jeder. Mit den benötigten Ersatzteilen erhielt Boeing den Auftrag, das eigentliche Engineering der Kühlschränke durchzuführen.

Als Grund für die Notwendigkeit solch kostspieliger Ausrüstung wird einfach angegeben, dass Air Force One in der Lage sein muss, Passagiere und Besatzung wochenlang ohne Nachschub zu versorgen. Das bedeutet, dass jeder Kühlschrank in der Lage sein muss, bis zu dreitausend Mahlzeiten gleichzeitig zu lagern.

8. Wartung und Pflege hat äußerste Priorität

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Aufgrund der besonderen Funktion der Air Force One muss sie jederzeit in einem möglichst perfekten Zustand gehalten werden. Dies soll das Potenzial für jede Art von verheerenden Unfällen verringern. Das Team von Auftragnehmern, die mit der Wartung des Flugzeugs beauftragt sind, muss sehr strenge Protokolle einhalten.

Abgesehen davon, dass das Flugzeug sowohl innen als auch außen in makellosem Zustand gehalten wird, sind die Auftragnehmer damit beauftragt, jeden Zentimeter des Flugzeugs zu überprüfen, sogar bis hin zum Treibstoff, der in die Tanks gefüllt wird. Wenn sie nicht im Einsatz sind, werden die Flugzeuge rund um die Uhr schwer bewaffnet in einem Hangar auf der Andrews Air Force Base außerhalb von DC bewacht.

9. Musste das sein?

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Der Präsident Bill Clinton wurde heftig kritisiert, als er sich an Bord der Air Force One für einen Haarschnitt entschied. Es wurde sich nicht direkt über das Haareschneiden an sich aufgeregt, sondern eher, weil das Flugzeug zu diesem Zeitpunkt auf der Landebahn stand. Die Sache war, dass die Triebwerke des Flugzeugs noch liefen, aber es stand still.

Dabei verursachte es ein Problem mit abfliegenden und anfliegenden Flugzeugen. Das Ereignis ereignete sich am LAX, einem der verkehrsreichsten Flughäfen des Landes, und die Fluglotsen bemühten sich, sicherzustellen, dass während dieser Zeit keine zusätzlichen Flugzeuge starteten oder landeten. Das Ergebnis war, dass viele LAX-Passagiere frustriert warten mussten.

10. Die Geschichte

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Entgegen der landläufigen Meinung gibt es die Air Force One schon seit vielen Jahrzehnten. Der Patriarch der Air Force One-Linie wurde während seiner Amtszeit von Franklin D. Roosevelt angeführt. Er gründete das damalige Presidental Pilot Office, das dann 1944 zur Presidental Airlift Group wurde.

In den folgenden 15 Jahren waren die Flugzeuge, die dem Präsidenten dienten, naturgemäß mit Propellern angetrieben. Erst unter der Regierung von JFK flog ein amtierender Präsident in einem Jet, der ausdrücklich für genau diesen Zweck gebaut wurde. Sein Flugzeug war ein modifizierter Boeing 707-Jet. Im Laufe der Jahre wurde eine Vielzahl von Düsenflugzeugen für den Präsidenten in Dienst gestellt.

11. Pure Verschwendung

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Aufgrund ihrer schieren Größe ist die Air Force One ziemlich kostspielig im Betrieb. Es wurde berichtet, dass allein für das Geschäftsjahr 2016 die Kosten für den Betrieb der Air Force One in der Luft unglaubliche 180.000 US-Dollar pro Stunde betrugen. Eine ganz schöne Summe, nicht wahr?

Aufgrund dieser enormen Kosten haben die Gesetzgeber die Präsidenten wegen unnötiger, ja sogar als leichtsinniger und parteiischer Einsätze des Flugzeugs zur Rede gestellt. Allerdings ist anzumerken, dass diese Querelen um vermeintlich unnötige Nutzungen der Flugzeuge keineswegs neu sind. Und um ehrlich zu sein, wird das auch weiterhin mit jedem neuen Präsidenten passieren.