8 Hunderassen, die du um jeden Preis vermeiden solltest

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Die Anschaffung eines Hundes gilt als eine der wertvollsten Erfahrungen, die eine Familie machen kann. Hunde sind großartige Begleiter. Sie sind treu und liebenswert und können mit ihrer Verspieltheit stets für viele Lacher sorgen!

Einige bestimmte Hunderassen jedoch können als das nächste Familienmitglied ein bisschen … sagen wir schwierig sein – besonders wenn du Babys oder kleine Kinder in deiner Familie hast. Du musst viele Faktoren und Dinge berücksichtigen, insbesondere den wichtigsten Punkt – eine Hunderasse, die sich gut mit Ihren Kindern, Ihrer Familie, Freunden und Nachbarn versteht! Hier kommen 8 Hunderassen, deren Anschaffung du um jeden Preis vermeiden solltest!

1. Bullmastiff

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Kommen wir zur ersten Hunderasse, deren Anschaffung du dir besser zweimal überlegen solltest: die Bullmastiffs. Sie sind für eine Familie mit kleinen Kindern eher nicht ratsam. Die Rasse erfordert ein intensives Training, und zwar von klein auf. Unterbrechungen des Training könnten dazu führen, da die Hunde undiszipliniert werden.

Allein ihre Größe ist auch ein weiterer Grund, warum du die Rasse meiden solltest. So können Bullmastiffs zum Beispiel Kleinkinder während sie „spielen“ schnell umwerfen, ohne ihnen das bewusst ist. Eigentlich Bullmastiffs werden als Wachhunde und Polizeihunde empfohlen, denn sie gelten als noch aggressiver sind als Rottweiler.

2. Rottweiler

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Mit dieser Hunderasse ist definitiv nicht zu spaßen. Wir kennen den Rottweiler als Polizei- und Wachhund, also eher nicht als Familienhaustier, vor allem wenn man überhaupt keine Erfahrung in der Hundehaltung hat. Zwar sind Rottweiler loyal und mutig, aber auch dafür bekannt, in sehr kurzer Zeit aggressiv zu werden.

Ihre angeborene Aggressivität kann besonders für Erstbesitzer eine Herausforderung darstellen, und ihre Größe – wenn sie einmal ausgewachsen sind – kann eine potenzielle Gefahr, vor allem für kleine Familienmitglieder, darstellen. Natürlich können Rottweiler eine große Bereicherung für deine Familie sein: Sie können dein Haus und deine Familie bewachen, solange du sie richtig trainierst.

3. Bernhardiner

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Allgemein bekannt als eine liebenswerte und verspielte Rasse, die für das Familienleben geeignet ist, sind Bernhardiner eigentlich perfekt für dich, und wenn dich ihre Größe und die sabbernde Erscheinung nicht stören. Während Bernhardiner mit zunehmendem Alter zu einer beträchtlichen Größe heranwachsen, können sie den ein oder anderen im Haushalt doch ganz schön einschüchtern.

Auch wenn die Hunde eigentlich Verständnis für kleine Kinder haben, könnten diese ganz schönen Respekt vor der Größe haben. Ein weiterer Nachteil ist, dass diese Rasse für ihre kurze Lebensdauer von etwa 8 bis10 Jahren bekannt ist. Bernhardiner sind leider auch klares Nein, wenn du Allergiker in der Familie hast.

4. Australian Shepherd

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Der Australian Shepherd wurde ursprünglich als Arbeits- und Hütehund gezüchtet, daher haben auch sie einen endlosen Energievorrat, den sie täglich abarbeiten können – und das auf Anhieb, auch wenn du eine vielbeschäftigte Person bist und nicht viel Zeit hast, um dich zu Hause mit deinem Hund zu beschäftigen.

Wenn du kaum Zeit hast (eigentlich ein Grund, sich generell keinen Hund anzuschaffen), dann ist der Australian Shepherd kein empfehlenswerter Hund für dich. Diese Rasse ist auch territorial und kann und wird Aggressivität gegenüber denen zeigen, die sie als Fremde in ihrem Raum betrachten, und dazu gehören auch Familienmitglieder.

5. Chihuahua

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Für diejenigen unter uns, die zum ersten Mal Hundebesitzer werden, kann es ganz schön schwierig werden, diese kleine Rasse zu trainieren. Doch viele Menschen lassen sich durch die kleine Größe der Chihuahuas täuschen – ein Fehler!

Tatsächlich ist der Chihuahua alles andere als der typische Familienhund. Er kann ziemlich aggressiv werden, besonders wenn es darum geht, Aufmerksamkeit zu bekommen. Chihuahuas sind dafür bekannt, extrem eifersüchtig auf Babys und kleine Kinder zu werden. Sie sind auch sehr willensstark und äußerst stur, also musst du sehr diszipliniert und hartnäckig sein, wenn du sie erziehen willst. Ansonsten wirst du bald sehen, dass der kleine Racker deinen Haushalt übernimmt!

6. Siberian Husky

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Auch sibirische Huskys gehören zu den großen Hunden, die potenziell gefährlich sein können, wenn du Babys und Kleinkinder in deiner Familie hast. Obwohl er ein liebenswerter Hund ist, kann seine schiere Größe dazu führen, dass der Hund deine kleinen Kinder während der Spielzeit „umhaut“, ohne dass er sich seiner Größe bewusst ist.

Ein weiterer Nachteil, den du berücksichtigen solltest, ist, dass diese Hunderasse auch eine bodenlose Energiequelle hat, die tägliche Spaziergänge, Übungen und körperliche Aktivitäten erfordert. Wenn du also nicht den ganzen Tag zu Hause verbringen kannst und deinen Siberian Husky sich selbst überlässt, wirst du vermutlich Chaos und Zerstörung in deinem Haushalt vorfinden.

7. Weimaraner

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Weimaraner wurden ursprünglich als Jagdhunde gezüchtet und sind als athletische, agile und starke Hunde bekannt. Eine Sache, die du allerdings berücksichtigen solltest, ist, dass diese Rasse einen schier endlosen Energievorrat hat, der jeden Tag aufgewendet werden muss.

Wenn du also nicht oft Hause bist oder nicht genug Zeit hast, dann ist diese Hunderasse nicht sehr ratsam für dich. Auch kommen Weimaraner, die für die Jagd und die Natur gezüchtet wurden, auf engstem Raum nicht gut zurecht. Wenn du also keinen ausreichend großen Garten hast, in dem dein Hund sich austoben kann, wird sich dein Wermaraner eher nicht bei dir wohlfühlen.

8. Alaskan Malamute

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Die Größe des Alaskan Malamute allein sollte eigenrlich ein Indikator dafür sein, dass diese Rasse nicht für Familien mit kleinen Kindern geeignet ist. Mit einer Widerristhöhe von 63 Zentimetern stellt die Rasse eine potenzielle Gefahr für Babys und Kleinkinder dar.

Ursprüngliche wurde die Rasse dazu erzogen, das kalte, raue Klima Alaskas zu überleben. Auch wird sie unabhängig gezüchtet, sodass die Hunde möglicherweise schwer zu trainieren sind, insbesondere für erstmalige Hundebesitzer. Für Familienmitglieder, die an Allergien und Asthma leiden, hat diese Rasse ein ebenfalls nichts Gutes zu verheißen, also definitiv ein No-Go für deine Familie!