Die 11 gefährlichsten Strände der Welt

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Spaß mit Freunden, gutes Wetter und Sand – Das klingt doch gut. All das bietet ein Strand und dieser kommt uns auch meist in den Sinn, wenn wir an Erholung denken. Allerdings sollte man bei der Auswahl des Strandes aufpassen. Denn der beste Tag aller Zeiten kann bei einer falschen Wahl schnell zum schlimmsten Tag überhaupt werden.

So ziemlich alle Strände haben ihre Tücken und gefährliche Stellen. Auch die beliebtesten Orte. Egal ob starke Strömungen, Quallen, Haie oder versteckte Höhlen jeder Strand hat seine eigenen Gefahren und Regeln. Um einen guten und erholsamen Tag am Strand zu haben, sollte man die 11 folgenden Strände der Welt unbedingt meiden.

1. Piranhas im Amazonasstrom in Brasilien

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Der riesige Amazonas Fluss gilt als einer der beliebtesten Reiseziele für Ökotouristen. Durch die mächtigen Ausmaße des Gewässers ist es ein besonderer Anblick. Sobald man diesen hat, möchte man einfach nur in das Wasser springen. Allerdings kann das böse enden, da sich gefährliche Tiere im Wasser tummeln.

Im Fluss selbst befinden sich unter anderem Piranhas, welche für ihre bedrohlichen Zähne bekannt sind. Aber auch meterlange Schlangen wie Anakondas und auch Aale leben hier. Weiterhin gibt es im Fluss den Candiru, der als parasitärer Wels eingestuft wird. Dieser kann durch jegliche Öffnung in den menschlichen Körper eindringen und Schaden anrichten.

2. Abwasser verschmutzen den Girgaum Chowpatty Beach in Indien

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Ein allgemeines Problem in Indien ist die Abwasser Entsorgung. In Mumbai hat dies messbare Spuren hinterlassen. Denn hier wird das Abwasser einfach in das Meer geleitet. Dadurch sind die Küstengebiete rund um Mumbai stark verschmutzt. So auch der Girgaum Chowpatty Beach in Mumbai.

Der Strand gilt als besonders, da er zu den am stärksten verschmutzten Stränden der ganzen Welt zählt. Dies geht schon so weit, dass sich die fäkalen Bakterien nicht nur im Wasser sondern auch im Sand befinden. Bisher scheint noch keine Besserung in Sicht zu sein. Ein schöner Strandtag ist hier also nicht möglich.

3. Einige Besucher ertranken am Zipolite Strand in Mexiko

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Seit dem Jahr 1995 hat dieser besondere Strand eine freiwillige Gruppe Rettungsschwimmer vor Ort in Mexiko am Zipolite Strand. Dieser gilt als ein schöner und isolierter Strand. Sogar ein Bereich für Nacktbaden ist hier vorhanden. Doch was macht ihn dann zu einem der gefährlichsten Strände der Welt?

Das was diesen Strand so gefährlich macht, sind die starken Strömungen. Stellenweise kommt es an Zipolite zu solchen Ausmaßen der Strömung, dass Menschen dadurch ertrinken. Deshalb wurde die Rettungsschwimmer-Truppe dort gegründet. Um dennoch am Strand schwimmen zu können, wurden rote Flaggen aufgestellt. Diese sollen die gefährlichen Stellen mit Strömungen für die Schwimmer erkennbar machen und sie damit vorm Ertrinken bewahren.

4. Bikini Atoll – der strahlende Strand der U.S. Marshall Inseln

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Zu den so genannten U.S. Marshall Inseln gehören insgesamt 23 solcher Inseln in unterschiedlichen Größen. Das besondere an diesem Strand ist die tödliche Vergangenheit. In der Zeit von 1946 bis 1958 wurden Nuklearwaffen der U.S. Army hier getestet. Das Resultat daraus ist messbare radioaktive Strahlung auf den Inseln.

Daher ist Bikini Atoll gefährlich für jegliche Bevölkerung. Sowohl der Boden als auch die darauf wachsenden Pflanzen sind konterminiert. Der eigentliche Tourismus ist daher begrenzt, um die Menschen vor der Strahlung zu schützen. Allerdings ist der außergewöhnliche Strand bei Wracktauchern sehr beliebt trotz oder gerade wegen der Gefahr.

5. Terroristen statt Touristen auf der Mindanao Insel in den Philippinen

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Einen Besuch dieses Strands sollte man sich genau überlegen. Besonders als Ausländer kann es passieren, dass man entführt wird. Grund dafür sind terroristische Aktivitäten auf der Mindanao Insel. Diese ist nämlich stark betroffen von einem Krieg zwischen Truppen der Regierung und muslimischen Streitkräften. Bereits seit einigen Jahren gibt es daher immer wieder Terroranschläge, die sich besonders auf dieser Insel häufen.

Wenn man an die Philippinen denkt, kommen einem normalerweise saubere Sandstrände mit klarem Wasser in den Sinn. Vor allem zum Schnorcheln eignen sich diese Art von Stränden sehr. Leider ist dies am Strand von Mindanao durch den dort herrschenden Krieg nicht zu empfehlen.

6. Gefährliche Attacken auf der französischen Insel Réunion

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Die Insel Réunion ist Teil von Frankreich und östlich von Madagaskar zu finden. Besonders bei Surfern ist die tropische Insel für ihre vielen Vorteile beliebt. Dennoch zählt der Strand der Insel zu einem der gefährlichsten Strände weltweit.

Grund für diese Einordnung sind die dort lebenden Haie. Denn diese greifen häufig auch Menschen an. Bisher wurden insgesamt acht Tode durch die Tiere verursacht. Einer der bekanntesten Fälle ist der eines 13-Jährigen, der den Verletzungen des Angriffes erlag. Der letzte tödliche Vorfall geschah im Februar 2017. Seit 2011 gab es insgesamt zwanzig Attacken auf Menschen durch die gefährlichen Tiere.

7. Zu gefährlich für Rettungsschwimmer – Praia da Boa Viagem in Brasilien

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Dieser Strand liegt in Recife in Brasilien und ist so gefährlich, dass sogar Rettungsschwimmer vermeiden, dort ins Wasser zu gehen, solange sich keiner in einer kritischen Situation befindet. Auch das Training der Retter findet nicht im Meer statt, sondern in einem Pool statt. Praia da Boa Viagem ist nämlich bekannt für die höchste Sterberate weltweit. Diese liegt hier bei 37 Prozent.

Grund für die Tode sind Haiangriffe. In den letzten 29 Jahren wurden rund 56 Leute von den Tieren dort getötet. Das liegt daran, dass in dieser Gegend besonders viele Haie vorkommen. Denn deren Route befindet sich weniger als einen Kilometer von der Küste entfernt.

8. Schön und bedrohlich zugleich – Kilauea in Hawaii

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Hawaii ist für seine schöne Natur mit tollem Wetter und traumhaften Stränden bekannt. Allerdings warnen sogar Naturwissenschaftler vor dem Strand bei Kilauea, auch wenn dieser atemberaubend aussieht.

Dieser Strand zeigt die Ausmaße des seit 1983 aktiven Vulkanes Kilauea. Von diesem fließen mehrere Lava-Flüsse in das Meer. Dies hat mehrere Folgen. Einerseits ist das Wasser kochend heiß, und andererseits entsteht viel Dampf. Gefährlich für die Betrachter ist jedoch, dass teilweise heißte Lava spritzt oder auch Steine durch die Luft gewirbelt werden. Beides kann auch über eine große Distanz geschehen.

9. Großartige Aussicht mit Gefahren am Utakleiv Strand in Norwegen

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Neben den hier sichtbaren Nordlichtern kann man auch eine wunderschöne Landschaft am steinigen Strand Utakleiv betrachten. Dieser liegt in Norwegen und ist in der Nähe der Lofoten Inseln. Ebenso in der Nähe ist auch der nördliche Polarkreis. Als Folge daraus ist das Wasser hier besonders kalt.

Durchschnittlich beträgt die Wassertemperatur zwischen 8 und 18 Grad Celsius. Aufgrund einer solchen Wassertemperatur kann es schnell zu Unterkühlungen kommen. Dies gilt auch für Besuche in den Monaten Juni und November. Dennoch ist der Ausblick einmalig. Zumindest das können Sie ohne Problem genießen.

10. Die Tücken der Copacabana in Rio de Janeiro

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Sowohl Rio de Janeiro als auch die Copacabana selbst sind ein beliebtes Ziel für Touristen in Brasilien. Allerdings birgt der Strand zwei große Gefahren. Das erste Problem ist das hohe Aufkommen von Bakterien. Diese kommen sowohl im Wasser als auch im Sand vor. Schon allein das Verschlucken von drei Teelöffeln des Wassers können ausreichen, um an einem Virus zu erkranken.

Aber nicht nur die Bakterien sind dort besonders gefährlich. Denn man sollte auch keine Habseligkeiten dort mit sich führen, da diese oftmals gestohlen werden. Es ist nämlich bekannt, dass die Kriminalitätsrate an der Copacabana recht hoch ist.

11. Nicht nur eine Gefahr – Insel Fraser in Australien

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Das Besondere an diesem Strand ist, dass es nicht nur eine Gefahrenstelle gibt. Unter anderem wird hier regelmäßig von tödlichen Quallen, Wirbelsäulenverletzungen und Attacken durch Dingos berichtet. Der Bereich liegt in der Nähe der Küste von Queensland.

Zu den natürlichen Gefahren, die dort vorkommen, zählen neben starken Wellen auch giftige Quallen sowie Haie. Zusätzlich leben hier auch einige Dingos, die sogar ohne jeglichen Grund angreifen und somit zu einer großen Gefahr werden. Entspannen ist hier also nicht möglich. Sollten Sie trotzdem hin wollen, müssen Sie sehr vorsichtig sein.