Ein Leben für den Stierkampf
Geboren in Évora, wuchs Manuel zwischen Korkeichenhainen und Stierzucht-Weiden auf. Sein Vater kämpfte einst in derselben Forcado-Gruppe São Manços, sein Großvater war Züchter. Für Manuel war die Arena kein Ort der Angst, sondern sein Kindheitstraum – monatelang trainierte er, um das Debüt in Campo Pequeno zu verdienen.
Trainer lobten seine blitzschnellen Reflexe, Fans sein charismatisches Lächeln. Portugals Forcado-Kreise sahen in ihm bereits den Erben einer neuen Generation – bis das Schicksal binnen Sekunden erbarmungslos zuschlug.
Doch warum gilt gerade die portugiesische Variante als besonders riskant?