Nachspiel und offene Fragen
Vier Tage später erlag Manuel im Krankenhaus seinen Hirnverletzungen; ganz Évora säumte die Straßen, als sein Sarg von Mit-Forcados getragen wurde. Der Bulle, so bestätigte die Arena-Leitung, wurde betäubt und in eine Zuchtfarm zurückgebracht – sein weiteres Schicksal bleibt ungewiss.
Mit zwei Toten, endlosen Schlagzeilen und neuen Protesten ringt Portugal nun um die Zukunft einer Tradition, die Helden und Tragödien zugleich gebiert. Manuel Maria Trindades Name wird fortan mahnend über jeder Arena schweben – als Erinnerung daran, welch schmaler Grat zwischen Ruhm und Verlust liegen kann.